Winter begegnet Frühling
Gewidmet dem 1. März ( meteorologischer Frühlingsanfang)
Claudius, Matthias (1740-1815)
Jeden Morgen in meinem Garten
öffnen neue Blüten sich dem Tag.
Überall ein heimliches Erwarten,
das nun länger nicht mehr zögern mag
Stern von Bethlehem
...wie klangvoll!
Und wie nüchtern die wissenschaftliche Bezeichnung: Ornithogalum umbellatum.
Der Genus „Milchstern“ umfasst fast rund 100 Arten.
Die abgebildete Art war schon um 1500 in Bauerngärten als Zierpflanze bekannt. Dennoch wurde die winterharte Art nicht heimisch, sondern zum Gartenflüchter.
Der beliebte Milchstern wird aus Zwiebeln herangezogen, die heute wieder vermehrt in Gartenmärkten angeboten werden.
Märzenbecher

Märzenbecher strahlen im April am schönsten...
...und läuten Ostern ein.
Traubenhyazinthen
Das satte Blau vor grünem Tann machte bei mir zuerst im Kopf und dann in der Kamera "klick". Früher galt die Kombination von Grün und Blau angeblich als unpassend, heute bedienen sich ihrer auch die Modebewussten bei Film und Fernsehen. Na, dann liege ich doch richtig (will sagen: lag zum Fotografieren in der nassen Wiese).






Die Stolze...
Schneestolz (Chionodoxa, Schneeruhm) erfreut im Garten als üppiger Blüher.
Gestern bei Sonne fotografiert, steht diese Frühlingsblume heute im Schnee, denn seit Stunden schneit es im Vogtland.
Mit Symbolkraft?
Selbst Weiß ist nicht gleich Weiß. Rund 60 unterschiedliche Bezeichnungen finden sich in der Fachliteratur für die *unbunte Farbe* Weiß.
Doch Weiß ist nicht mit *farblos* gleichzusetzen. Weiß erscheint als vollkommenste aller *Farben*, es ist kaum mit negativen Aussagen belegt. Weiß dient als Symbol für Reinheit, Unschuld, Neutralität. Weiß steht im Bewusstsein vieler Menschen für das Vollkommene, das Ideale, das Gute...
Ein schöner Rücken...
Der reizvollen Rückenansicht dr Puschkinie wollte ich diesmal den Vorrang geben gegenüber der sonst üblichen Draufsicht der Blüten.
Die Züchtung begann um 1700 in Holland. Zuchtziele waren insbesondere: Erhöhung der Anzahl der Glöckchen am Schaft, größere Farbvielfalt und ein immer stärkerer Blütenduft.
Märzenbecher im April
Diese Zuchtform eines mehrblütigen Märzenbechers blüht später als seine Stammform und zwar im Freien nicht früher als im April.
Der ebenfalls gebräuchliche Namen "Frühlings-Knotenblume" geht auf die auffällig knotenartige Verdickung des Fruchtknotens zurück
Iris, die Göttliche...
Schwerlilien (Iris) wurden nach der Göttin Iris benannt. Als Botin der olympischen Götter stieg sie auf dem Regenbogen zur Erde hernieder, ja bis in die Tiefen der See, zu den Wassern des höllischen Styx hinab, um den Willen und Ratschluss der Himmlischen zu verkünden und zu vollstrecken. Silberne Tautropfen, in denen sich das Licht irisierend spiegelt, bildeten ihr Gewand...
Aktuelle Aufnahme im Zustand des Aufbrechens der Knospe
So schön kann doch kein Zahn sein...?
Hundszahn (Erythronium dens-canis). Die in Europa auftretende Art wächst vor allem auf der Südseite der Alpen verstreut an buschigen Abhängen, zwischen Geröll und in lichten Laubwäldern in Höhen bis 1700 Meter.
Dieses gezüchtete Exemplar wächst allerdings im eigenen Garten in Elsterberg.
Die Pflanzen haben eine Zwiebel, die in ihrer Form einem Hundezahn ähnelt.
Die Blüten haben Ähnlichkeit mit Alpenveilchen.


Der Farbtupfer im Garten: blühendes Heidekraut












Schlicht und einfach... eine Kugelprimel


Roter Fingerhut (Digitalis purpurea) Die nickenden, röhrigen Blüten stehen einseitswendig in einer Ähre. Die Aufnahme erfolgte zur Mittagszeit bei gleisender Sonne, deren Strahlen durch das Laubdach im Greizer Park auch die Blüten trafen.




Fackellilie (Kniphofia)
Sie bringt eine endständig Traube röhriger, hängender Blüten in Rot und Geld sowie in nahestehenden Farben hervor.



Mohn im Gegenlicht

Ohne jeglichen Vorsatz mit der Canon Powershot S2 IS
aufgenommen


Galerie:

Die Luft ist blau, das Tal ist grün,
die kleinen Maienglocken blühn
und Schlüsselblumen drunter;
der Wiesengrund ist schon so bunt
und malt sich täglich bunter...

(Ludwig Christoph Heinrich Hölty)



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