Die Schlehe (Prunus spinosa, Schlehdorn, Schwarzdorn), ein dicht verzweigter Strauch mit fast schwarzer Rinde, trägt im frühen Herbst schwarzblaue Früchte. Diese sind fast kirschgroß, hell bereift und sehr reich an Gerbstoffen. Vor der Vollreife sind sie weder für Mensch noch Tier attraktiv. Nach dem ersten Frost werden die Beeren gesammelt und zu Marmelade, Kompott, Saft oder Beerenschnaps verwendet.
Die Schlehe ist ein idealer Brutplatz für viele Vogelarten und bietet dem Neuntöter die Dornen zum Aufspießen seiner Beute. Das sparrige Geäst dient als Packmaterial für Gradierwerke in Salinen.
Die Samen der Eibe (Taxus baccata) sind zur Reife von einem roten, fleischigen Mantel umgeben. Dieser ist als einziger Teil der Pflanze nicht giftig. Während Reh- und Rotwild unbeschadet die Eibennadeln verzehren, sind diese unter anderem für Pferde und Schafe hochgiftig. Von den verführerisch wirkenden leuchtendroten Samen geht besonders eine Gefahr für die Kinder aus.
Die Samen werden von Drosseln und etlichen anderen Vogelarten verbreitet, die vom roten Samenmantel angelockt werden und ihn verdauen, während der Samen mit dem Kot ausgeschieden wird.
Die Schneebeere (Symphoricarpus alba), ein sommergrüner Strauch, trägt von Juni bis Oktober in dichten, kurzen Ähren kleine, hellrote Blüten mit glockenförmigen Kronen. Laufend entstehen nach dem Verblühen die leuchtend weißen Beeren mit schaumigem Fruchtfleisch. Kinder mögen die Schneebeeren ihrer gleichnamigen Früchte wegen, die sie *Knallerbsen* nennen. Auf den Boden geworfen, platzen diese mit einem leisen, dumpfen *Knall*. Die Früchte sind schwach giftig und können bei intensiver Berührung Hautentzündungen verursachen.
Wilder Wein
Die Gattung Pathenocissus, deutsch Jungfernrebe, im Volksmund *Wilder Wein* genannt, hat mit dem eigentlichen Weinstock verwandtschaftlich nichts zu tun. Sie dient der Fassaden- und Mauerbegrünung und erfreut uns mit herrlicher Herbstfärbung. Die Früchte in lockeren Trauben sind nicht essbar. Das Motiv reizte mich zur Aufnahme, weil sommergrüne Laubblätter sowie Blätter in unterschiedlichster Herbstfärbung und reife Früchte vereint sind...


Hasel in neuer Variation
Mit dem Stäuben der männlichen Kätzchen (links) beginnt im phänologischen Kalender der Vorfrühling.
Die weiblichen Blüten ähneln Knospen (rechts), aus denen zur Reife jeweils Büschel roter Narben hervorragen.
Während der Fruchtentwicklung (Haselnuss) werden bereits die nächstjährigen männlichen Blütenkätzchen hervor gebracht, die gut vorbereitet den Winter erwarten.
Frühjahrsputz beginnt
Birkenstämme erstrahlen im Frühjahr in auffallend frischem
Weiß. Zurzeit schält sich die äußere, oft vermooste Haut,
meist querabreißend und begünstigt durch heftigen Wind, ab.
Darunter wird die neue Haut sichtbar, die bei vielen Birkenarten
creme-weiß und glänzend erscheint. Durch den Farbstoff Betulin
entsteht das typische Birkenweiß. Interessante Links für Freunde der Birke:
www.goldhausen.de
www.sdw-online.de
Suche fleißige Bienen – biete süßten Nektar

Trotz der kühlen Witterung blühen im Garten die Pflaumenbäumchen
Leider sind keine bestäubenden Insekten unterwegs


Ei...cheln

Noch sehen die Früchte nicht ganz nach Eicheln aus, aber bis zum Herbst werden sie ihre endgültige Gestalt annehmen. Auch diese abgebildeten Früchte, die ich am Eichenbaum fotografierte...





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Weißer Stechapfel



Bilder großklicken Reifende Früchte
  Reife Samen


Vorsicht, der Weiße Stechapfel ist hochgiftig!
Link zum Thema hier.



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